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George Stubbs – Radierungen aus der „Anatomie des Pferdes“
Vermutlich Studie zum Gemälde

George Stubbs – Zuchtstuten und Fohlen – 1762
George Stubbs – Stuten und Fohlen in einer Flusslandschaft - 1765
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George
Stubbs
Der englische Maler George Stubbs lebte von
1724 bis 1806 und eignete sich seine Anatomischen Kenntnisse über Pferde,
die er auch 1766 in seiner „Anatomy of Horses“ veröffentlichte,
dadurch an, dass er einige Zeit lang Pferde sezierte.
Seine meisterliche Beobachtungsgabe spiegelt sich deutlich in seinen
detailgetreuen Pferdedarstellungen wieder.
Berühmt wurde er vor allem durch zahlreiche Portraits berühmter
Rennpferde wie Eclipse, der in seiner ganzen Laufbahn als Rennpferd
ungeschlagen blieb.
Gerade dieses Pferd portraitierte Stubbs gleich mehrere Male
Auffällig dabei ist, dass er beide Male das gleiche Motiv verwendet für
das er vorher eine detaillierte Studie anfertigte und nur die Personen im
Umfeld des Pferdes verändert hat
Die Technik Studien anzufertigen, und diese oder Teile dieser dann in
anderen Gemälden wiederzuverwenden ist kennzeichnet für seine
Arbeitsweise.
So fertigte er 1762 eine Studie mit dem Titel: „Zuchtstuten und
Fohlen“ an, auf der ausschließlich fuchsfarbene Pferde zu sehen sind
Vergleicht man diese Studie mit seinem Werk „Stuten und Fohlen in einer
Flusslandschaft“ von 1765 bemerkt man, dass er außer der mittleren
Pferdefigur alle anderen vollständig, mit Ausnahme der Farbgebung, übernommen
hat.
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George Stubbs – Vollendete Studie für die fünfte anatomische Tafel
George Stubbs – Eclipse – 1770
George Stubbs – Eclipse, der Besitzer und seine Söhne
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